Die Trauung

Juni 2021

DIE STANDESAMTLICHE TRAUUNG

Das Standesamt ist die Behörde einer Gemeinde, die für alles rund um den so genannten Personenstand zuständig ist, zum Beispiel Geburt oder Hochzeit. In Deutschland ist eine Eheschließung gesetzlich nur dann gültig, wenn eine standesamtliche Trauung stattgefunden hat. Eine kirchliche Trauung allein hat keine rechtliche Bedeutung.

Die geplante Eheschließung musst du beim Standesamt deines Wohnsitzes anmelden und einen Termin vereinbaren. Dazu musst du bestimmte Dokumente mitbringen.

 

WICHTIGE DOKUMENTE

Um vor dem Standesamt eine rechtsgültige Ehe zu schließen, werden folgende Dokumente benötigt:

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
  • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern
  • Geburts- oder Abstammungsurkunde
  • eventuell Aufenthaltsbescheinigung des Einwohnermeldeamts
  • rechtskräftiges Scheidungsurteil oder Sterbeurkunde, falls du geschieden oder verwitwet sind
  • entsprechende Nachweise, falls die Eintragung eines akademischen Titels gewünscht wird.

 

UNSER TIPP!

Die Dokumente müssen dem Standesamt in der Regel spätestens 14 Tage vor dem Hochzeitstermin vorliegen. Bitte kläre frühzeitig, welche Unterlagen du genau benötigst, da dies individuell unterschiedlich sein kann.

 

 

DIE EVANGELISCHE TRAUUNG

In der Regel setzt eine evangelische Trauung die Kirchenmitgliedschaft beider Ehepartner voraus. Gehört einer der Ehepartner der evangelischen, der andere Ehepartner einer anderen christlichen Kirche an, kann an der evangelischen Trauung auch ein Geistlicher oder eine Geistliche der anderen Konfession beteiligt werden. Ist einer der beiden nicht in der Kirche, so gibt es verschiedene Regelungen. Um eine konkrete Vorstellung zu bekommen, frage bitte in deiner Gemeinde nach, in der du getraut werden willst.

Hast du dir einen Wunschtermin für deine Trauung ausgesucht, solltest du auf jeden Fall frühzeitig mit Ideinem Gemeindebüro und dem Pastor oder der Pastorin sprechen.

 

WICHTIGE DOKUMENTE

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Taufbescheinigung (erhältlich bei dem Pfarramt, in dessen Gemeinde du getauft worden bist)
  • Konfirmationsbescheinigung
  • Heiratsurkunde oder Aufgebotsbescheinigung vom Standesamt
  • Willst du dich in einer anderen Pfarrgemeinde trauen lassen, ist zumeist die Erlaubnis des Pastor / Pastorin deiner eigenen Gemeinde notwendig

 

UNSER TIPP

Nehme die Möglichkeit eines Traugesprächs mit deiner Pastorin oder deinem Pastor wahr. So erfährst du den genauen Ablauf der Trauung und persönliche Fragen können erörtert werden. Auch kannst du so Einfluss auf die Gestaltung des Gottesdienstes nehmen: welche Lieder gesungen werden, welche Bibelstelle vorgelesen wird oder welches Ihr Trauspruch sein soll.

Notiere dir deine Fragen vorab. Vergesse dabei nicht, sich nach den Möglichkeiten zu Fotografieren, des Blumenschmucks oder des Blumenstreuens zu erkundigen.

 

 

DIE KATHOLISCHE TRAUUNG

Die katholische Kirche akzeptiert die standesamtliche Trauung nicht als vollwertige Ehe, denn nach ihrer Auffassung benötigt diese den Segen der Kirche. Und der Trauung kommt in der katholischen Kirche ein besondere Rolle zu: Sie ist eines der sieben Sakramente und damit etwas Heiliges. Die wesentlichen Eigenschaften sind dabei die Einheit der Eheleute und die Unauflöslichkeit ihrer Verbindung.

Die Voraussetzungen für eine Trauung in der katholischen Kirche sind, dass einer der Partner der katholischen Kirche angehört und der andere zumindest dem christlichen Glauben. Bei einer konfessionsübergreifenden Ehe verspricht der katholische Partner, die Ehe im katholischen Glauben zu leben und zu bezeugen. Er verpflichtet sich dazu, seine etwaigen Nachkommen katholisch taufen zu lassen und in katholischem Glauben zu erziehen. Eine ökumenische Trauung unter Mitwirkung eines evangelischen Pastors oder Pastorin ist möglich, muss aber vorher beantragt werden.

Beide Partner müssen entweder ledig oder verwitwet sein und entschlossen, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Geschiedenen, die bereits eine katholische Ehe geschlossen haben, wird eine weitere katholische Trauung verwehrt. Das widerspräche dem Grundsatz der Unauflöslichkeit der Verbindung.
Außerdem müssen zwei Trauzeugen benannt werden, dabei ist es nicht erforderlich, dass diese katholisch sind.

Ein Traugespräch mit dem Priester deiner Gemeinde ist in jedem Fall notwendig. Er erläutert dir die Bedeutung und den Ablauf der Zeremonie. Du kannst mit deinem Priester so auch die wichtigen Fragen erörtern sowie Trauspruch, musikalische Begleitung und Blumenschmuck absprechen.

 

WICHTIGE DOKUMENTE

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Taufbescheinigung (nicht älter als sechs Monate und erhältlich bei dem Pfarramt, in dessen Gemeinde du getauft worden bist)
  • Heiratsurkunde oder Aufgebotsbescheinigung vom Standesamt
  • Willst du dich in einer anderen Pfarrgemeinde trauen lassen, ist zumeist die Erlaubnis des Priesters deiner eigenen Gemeinde notwendig.

 

Die katholische Kirche akzeptiert die standesamtliche Trauung nicht als vollwertige Ehe, denn nach ihrer Auffassung benötigt diese den Segen der Kirche. Und der Trauung kommt in der katholischen Kirche ein besondere Rolle zu: Sie ist eines der sieben Sakramente und damit etwas Heiliges. Die wesentlichen Eigenschaften sind dabei die Einheit der Eheleute und die Unauflöslichkeit ihrer Verbindung.


Die Voraussetzungen für eine Trauung in der katholischen Kirche sind, dass einer der Partner der katholischen Kirche angehört und der andere zumindest dem christlichen Glauben. Bei einer konfessionsübergreifenden Ehe verspricht der katholische Partner, die Ehe im katholischen Glauben zu leben und zu bezeugen. Er verpflichtet sich dazu, seine etwaigen Nachkommen katholisch taufen zu lassen und in katholischem Glauben zu erziehen. Eine ökumenische Trauung unter Mitwirkung eines evangelischen Pastors oder Pastorin ist möglich, muss aber vorher beantragt werden.

Beide Partner müssen entweder ledig oder verwitwet sein und entschlossen, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Geschiedenen, die bereits eine katholische Ehe geschlossen haben, wird eine weitere katholische Trauung verwehrt. Das widerspräche dem Grundsatz der Unauflöslichkeit der Verbindung.
Außerdem müssen zwei Trauzeugen benannt werden, dabei ist es nicht erforderlich, dass diese katholisch sind.

Ein Traugespräch mit dem Priester deiner Gemeinde ist in jedem Fall notwendig. Er erläutert dir die Bedeutung und den Ablauf der Zeremonie. Du kannst mit deinem Priester so auch die wichtigen Fragen erörtern sowie Trauspruch, musikalische Begleitung und Blumenschmuck absprechen.

 

WICHTIGE DOKUMENTE

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Taufbescheinigung (nicht älter als sechs Monate und erhältlich bei dem Pfarramt, in dessen Gemeinde du getauft worden bist)
  • Heiratsurkunde oder Aufgebotsbescheinigung vom Standesamt
  • Willst du dich in einer anderen Pfarrgemeinde trauen lassen, ist zumeist die Erlaubnis des Priesters deiner eigenen Gemeinde notwendig.

 

DIE FREIE TRAUUNG

Es gibt unterschiedliche Gründe sich nicht nach den Regeln der Amtskirche trauen zu lassen. Sei es Konfessionslosigkeit, Herkunft der Partner aus unterschiedlichen Kulturkreisen, geschiedene oder gleichgeschlechtliche Partner. Doch oft wünschen sich Brautpaare neben der standesamtlichen Hochzeit noch eine festliche Zeremonie, in der sie sich ihre Liebe und Treue zueinander versprechen können.

Diesen Wunsch erfüllen freie Theologen oder so genannte Hochzeitsredner.
Bei der Suche nach einem freien Theologen wirst du im Internet fündig. Unter anderen stellt die Arbeitsgemeinschaft freier Theologen Informationen auf ihrem Portal zur Verfügung: http://www.freie-theologen.de.

Auch hier gilt: Bespreche frühzeitig den Ablauf der Trauzeremonie. Sollte sich deine Feier an einer kirchlichen Trauung anlehnen oder bevorzuge eine Mottohochzeit?

Bei Ort und Zeit bist du kaum gebunden. Du kannst auf einem Schloss, an einem Gebirgsbach oder in deinem Garten heiraten.

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